Ausgehend vom dualistischen Prinzip der Welt, ausgedrückt durch Yin und Yang, wird dieses Prinzip im Menschen aufgesucht und gefunden in 12 Meridianen, 6 Yin und 6 Yang-Meridiane.
 
Durch therapeutische Intervention an gestörten Meridianen, die sich durch einen Zustand von Fülle oder Leere diagnostizieren lassen, kann durch Akupunktur im Verein mit weiteren Maßnahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine dauerhafte Besserung bis hin zur Heilung erreicht werden.
 
Varianten des Verfahrens sind Akupunktur von Reflexzonen, am bekanntesten am Ohr, aber auch verschiedene Verfahren der punktuellen  Anwendung wie Farben oder Injektionen.
 
Christel Heidemann, eine anthroposophische Krankengymnastin, entwickelte

eine Variante, die Farbakupunktur, in der die Wirkung über farbige Seidenpflaster erreicht wird, die für einige Tage auf dem Akupunkturpunkt belassen werden. Diese Methode ist auch bei Tumoren wirksam.
 
Beim Herausfinden des meist belasteten Organs benutzt Frau Heidemann nicht die klassische chinesische Pulsdiagnostik, sondern ein aus der klassischen Bindegewebsmassage abgeleitetes Diagnoseverfahren.
 
Die
Homöosinitrie ist eine Variante, die die beabsichtigte therapeutische Wirkung durch Injektion homöopathischer Komplexmittel oder anthroposophischer Heilmittel in Akupunkturpunkte verstärkt und insbesonders bei akuten Schmerzzuständen gut wirksam ist.
 
In meiner Praxis setze ich Ohr- und Farbakupunktur sowie Homöosinitrie ein; gelegentlich teste ich auch die Verträglichkeiten von Materialien/zahnärztlichen Werkstoffen im Zahn-Mund-Kiefer-Bereich mittels
Elektroakupunktur nach Voll (EAV).